Senat will stärkere Überwachung für Sexual- und Gewaltverbrecher

Der Hamburger Senat will Sexual- und Gewaltverbrecher nach der Haftentlassung künftig engmaschiger überwachen und in einer Datei erfassen. Das kündigte Justizsenator Carsten Lüdemann (CDU) an. Die Gruppe der Risikostraftäter, die ihre Strafe voll verbüßt haben und rückfällig werden könnten, umfasse etwa 200 bis 250 Personen. Die geplante Täter-Datei solle nur den Sicherheitsbehörden zugänglich sein. Die SPD-Opposition bewertetet die Maßnahmen überwiegend positiv, äußerte aber Zweifel an der nötigen personellen Ausstattung für deren Realisierung.