Familienvater rast ins Hafenbecken

Ein psychisch kranker Mann ist am Montagabend mit seinem Auto ins Brunsbüttler Hafenbecken gerast und ertrunken. Der 37-Jährige durchbrach mit seinem Fahrzeug am Fähranleger die geschlossene Schranke und raste mit hoher Geschwindigkeit über die Rampe, während eine Fähre gerade anlegen wollte. Das Auto flog rund 30 Meter weit hinaus, bevor es im sechs Grad kalten Wasser des Nord-Ostsee-Kanals sehr schnell versank. Der Wagen konnte erst in der Nacht mit einem Kran gehoben werden. Der Mann hatte in der vergangenen Woche seine Behandlung in der Psychiatrie abgebrochen. Er lässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren zurück.