Motassadeq-Verteidiger wollen nach Höchststrafe Revision einlegen

Nach der Verurteilung des Terrorhelfers Mounir El Motassadeq zu 15 Jahren Haft hat die Verteidigung noch für diesen Dienstag einen Revisionsantrag angekündigt. Das sagte Motassadeq-Anwalt Udo Jacob am Dienstag der dpa in Hamburg. Ziel sei, vor dem möglichen Gang zum Europäischen Gerichtshof alle Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) auszuschöpfen. Mit einer Revision könnten die Verteidiger aber nur eine Änderung des verhängten Strafmaßes erreichen. Die Anwälte bereiten derzeit außerdem einen Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens vor.