Verzicht auf Domplatzbebauung könnte Millionen kosten

Die geplatzten Pläne für die Bebauung des Hamburger Domplatzes könnten die Hansestadt mehr als zwei Millionen Euro kosten. Für Gutachten und Ausschreibungen habe die Stadt rund 220 000 Euro investiert, geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der SPD hervor. Dazu kommen mögliche Rückzahlungen von bis zu 2,4 Millionen Euro für Architektenkosten an die Investoren der Projektentwicklungsgesellschaft Domplatz (PEG), teilte die SPD am Donnerstag mit. Der genaue Betrag werde noch berechnet. Ende Dezember hatte der Senat die Pläne für ein gläsernes Gebäude auf dem Platz endgültig gestoppt.