Domplatz-Glaswürfel wird nicht gebaut

Der umstrittene Plan für die Bebauung des Hamburger Domplatzes ist vom Tisch. Das Projekt werde nicht umgesetzt, sagte der Sprecher der Kulturbehörde, Björn Marzahn, am Dienstag. Der Entscheidung vorausgegangen war ein monatelanger Streit um das geplante Gebäude. Die Stadtentwicklungsbehörde hatte Ende 2005 in einem Wettbewerb einen „kristallinen Solitär“ ausgewählt, einen futuristisch wirkenden Glaswürfel. Der Domplatz ist seit 60 Jahren unbebaut. Bis Jahresende graben Wissenschaftler dort nach Resten der Hammaburg, der „Keimzelle“ der Stadt Hamburg.