Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 6. Januar 2018

Eine verdiente Auszeichnung

5. Januar: Unsere Hamburgerin des Jahres 2017

Vielen Dank für den tollen Artikel über “Unsere Hamburgerin des Jahres 2017”.

Frau Lunderup ist vollkommen zu Recht mit dieser Auszeichnung bedacht worden, denn durch ihre Initiative wurde unser Hamburg ins richtige Licht gerückt. Vielen Dank auch an alle Hamburger, die diese Wahl unterstützt und getroffen haben. Es macht mich stolz, als Hamburger einer von ihnen zu sein.

Andreas Hennings, per E-Mail

Modernes System erwünscht

4. Januar: Bahn­steig­karte - ein Relikt wird zum Politikum

Die Forderung der CDU führt noch nicht weit genug. Denn die „leninsche“ Bahnsteigkarte gehört weniger abgeschafft als vielmehr durch ein moderneres System ersetzt, wenn Hamburg beim internationalen Mobilitätskongress ITS einen positiven Eindruck hinterlassen will. Schließlich zählt es in den meisten anderen europäischen Metropolen, wie zum Beispiel London, Mailand oder Paris bereits seit mehreren Jahrzehnten im öffentlichen Nahverkehr längst zum Standard, dass man vor dem Betreten einer Station zunächst eine elektronische Schranke erfolgreich passieren muss. Deshalb sollte man zumindest in der City über eine ähnliche Vorgehensweise nachdenken, die vor allem die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt, zumal sich der leider sehr reformresistente HVV dann auch etliche Kontrolleure sparen könnte.

Rasmus Ph. Helt, Hamburg

Die Lösung der Plastikmüllfrage

5. Januar: China lässt Europa auf Müll sitzen

Vielleicht lernen die Europäer, vielmehr die Europäische Kommission, dass die Lösung der Plastikmüllfrage ausschließlich die thermische Nutzung und nicht das scheinbar so ökologische Recycling sein kann. Schließlich werden überall in der Welt Strom und Fernwärme benötigt, und der Kilowattstunde in der Steckdose ist es egal, ob sie direkt aus fossiler Energie erzeugt worden ist oder den Umweg über Plastikflasche oder -tüte genommen hat. Hamburg könnte mit seinen Erfahrungen auf dem Gebiet der Müllverbrennung, eben mit thermischer Nutzung, punkten statt selbst den Irrweg des Recycling einzuschlagen. Es ist zu hoffen, dass die chinesische Weigerung für alle eine Lehre ist.

Dr. Gunter Alfke, per E-Mail

Grundrecht der Meinungsfreiheit

5. Januar: Im Zweifel gegen die Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit ist zweifellos ein hohes Gut. Jeder sollte grundsätzlich jederzeit und überall das Recht haben, seine Meinung zu äußern. Das Grundrecht der Meinungsfreiheit schließt zwar das Recht ein, seine Meinung selbst auch zu verbreiten, nicht aber den Anspruch, dass andere für ihre Verbreitung zu sorgen haben. Jedem Verbreitungsmedium kann und muss kraft Geschäftsordnung das Recht zugestanden werden, Meinungen zu löschen, die gegen seine Regeln, bzw. Gesetze verstoßen. Diese Entscheidung braucht und sollte man nicht auch noch den Richtern aufbürden.

Peter M. Lange, Ulzburg-Süd

Fahrradstreifen bleibt ungenutzt

4. Januar: Neuer Park und viele Baustellen – was Altona plant

Dem Artikel entnehme ich, dass der Ring 3 (Rugenbarg) weiterhin für die Radfahrer ausgebaut werden soll. Hat denn von den Verantwortlichen bisher keiner begriffen, dass der Ausbau vom Ring 3 im Rugenfeld keinen Radfahrer zusätzlich dazu gebracht hat, den Fahrradstreifen zu benutzen? Die Fahrradfahrer, die den neuen Fahrradstreifen auf der Autofahrbahn oder den alten Radweg nutzen, kann man zählen, aber die Autofahrer werden jeden Morgen durch die Verengung am Beginn des Rugenfeldes an einem flüssigen Verkehr behindert. Wer kann die Weiterführung dieser sinnlosen Baumaßnahme verhindern? (...) Herr Kerstan sollte sich anders profilieren als nur bei dem ADFC - zum Beispiel durch Verwendung der Wärme aus Moorburg für die Fernheizung in Hamburgs Westen.

Jürgen Bade, Rissen

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