Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 31. Oktober

Jugendstrafrecht anpassen

29./30. Oktober: Otmar Kury, Vorsitzender der Hamburger Anwaltskammer: ,Das Volk spricht nicht das Urteil‘

Man sollte darüber nachdenken, das Jugendstrafrecht der heutigen Zeit anzupassen. Es gibt immer mehr jugendliche Straftäter, auch aus Kreisen der Migranten und Asylanten. Solche Urteile laden förmlich dazu ein, Straftaten zu begehen, da man ja keine besonderen Strafen zu befürchten hat.

Wolfgang 323028-Kany, oer E-Mail

Kann zur Phrase werden

Urteilt ein Richter wirklich im Namen des Volkes, wenn er drei sehr brutale Jugendliche mit milden Bewährungsstrafen in die Freiheit entlässt, die große Mehrheit der Bevölkerung aber damit recht fassungslos zurücklässt? Wie auch im Prozess deutlich demonstriert, lachen sich Migranten aus einem anderen Kulturkreis kaputt über die von ihnen eher als Schwäche verstandenen Erziehungsbemühungen unserer Justiz. Wenn auch noch der Vorsitzende der Anwaltskammer argumentiert, dass der Richter ein Urteil im Namen des Volkes gesprochen hat, kann das leicht zur hohlen Phrase werden und des Volkes Glauben an die Justiz weiter unterminieren.

Manfred W. H. Kuhlmann, per E-Mail

Vorab-Info auf dem Elternabend

28. Oktober: Schüler verweigert Besuch von Moschee – nun droht Prozess

Schüler werden in Deutschland mit 14 Jahren religionsmündig, dieser Schüler ist erst 13 Jahre alt, daher haben die Eltern m. E. nach ein Recht darauf, als Teil ihres Erziehungsauftrags, zu entscheiden, ob ihr Kind das islamische Gotteshaus besuchen darf. Meiner Meinung nach hätte ein Moscheebesuch nur auf freiwilliger Basis angeboten werden dürfen, am besten nach Vorab-Information der Eltern auf einem Elternabend. Jetzt ein Bußgeld gegen die Eltern zu verhängen oder gar ein Gerichtsverfahren abzuhalten, halte ich für ein völlig falsches Signal.

Familie Paap, Hamburg

Glaubens- und Meinungsfreiheit

Wenn ein Schüler, wie in diesem Fall, einem Moscheebesuch aus weltanschaulichen Gründen fernbleibt, wieso ist das dann Schulschwänzen? Ich glaubte immer, wir haben in der BRD Glaubens-und Meinungsfreiheit, oder trifft das für angeordnete Veranstaltungen nicht zu?

Klaus Gerhardt, Hamburg

Bessere Luft statt Klagen

27. Oktober: Schlechte Luft – Bürger
können klagen

Bürger können klagen? Die Stadt soll sich doch, verdammt noch mal, darum kümmern, dass wir Bürger zuträgliche Luftverhältnisse haben.

Christian Fischer, per E-Mail

Schwarzbuch für den Rundfunk

29./30. Oktober: Rundfunkbeitrag wird nicht gesenkt – Länder für Rücklagen

Die Überschüsse der Medienanstalten sind hinlänglich bekannt. Diese werden mit Gebühren eingefahren. Ein stringenter Wille zum Sparen kann deshalb nicht abgeleitet werden. Obgleich in Amerika der Wahlkampf von fast allen Medien begleitet wird, so auch von den rechtlich-öffentlichen Medien, fährt nun ein Team des „Morgenmagazins“ nach Florida, um den Wahlkampf aus nächster Nähe zu berichten. Sind die offiziellen Reporter nicht ausreichend oder zu sachlich? Warum muss ein zusätzliches Team für eine obsolete Berichterstattung so frühzeitig nach Amerika fahren? Doch nur, weil die Wirtschaftlichkeit so einer Reise nicht beachtet wird. Ein Schwarzbuch für den Rundfunk sollte eingeführt werden.

Gerd Struck, Hamburg

Kein grüner Pfeil für Radfahrer

25. Oktober: ADFC will grünen Pfeil für Radfahrer

Ich erlebe es als Fußgänger immer wieder bei der Benutzung des Fußweges entlang des Uni-Hauptgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee, dass man sich dort als Fußgänger höllisch vor den Radfahrern in Acht nehmen muss, um nicht umgefahren zu werden, obwohl in dieser Örtlichkeit der Radweg breiter ist als der parallel dazu verlaufende Fußweg. Aus meiner Erfahrung heraus dürften die Radfahrer in Deutschland nie den grünen Pfeil bekommen.

Heiko Schäfer, per E-Mail

Idee für Wirtschaftsclub Rahlstedt

24. Oktober: Rahlstedt fühlt sich
abgehängt

Es ist nicht das Gefühl der Rahlstedter – sondern traurige Tatsache. Der Wirtschaftsstandort Rahlstedt wurde ohne kompetente Gegenwehr von Parteien, Politik und Verwaltung sowie Vertretern der Wirtschaft abgehängt. (...) Wann setzen sich die vier Wirtschaftsvereine und Vertreter unserer Rahlstedter Unternehmen an einen Tisch, bündeln ihre Kräfte, stellen Forderungen? Wir Unterzeichner wollen diese Untätigkeit und den Niedergang des Wirtschaftsstandorts Rahlstedt nicht länger hinnehmen. Wir haben Ideen und Konzepte für einen technologieorientierten Strukturwandel entwickelt, 250 Führungskräfte von Unternehmen und dienstleistenden Berufen zu Veranstaltungen eingeladen. Wollen mit ihnen einen Wirtschaftsclub Rahlstedt gründen, das ehrenamtliche Element durch eine fachlich kompetente hauptamtliche Geschäftsführung ersetzen. (...)

Jürgen Klimke, MDB, Jochen Fahrenkrug