TV-Tipp

Erlebnis Erde - Unsere Erde aus dem All

Das Flussdelta (Sundaban), aufgenommen aus dem All in einer Szene von "Welt im Wandel".

Das Flussdelta (Sundaban), aufgenommen aus dem All in einer Szene von "Welt im Wandel".

Foto: dpa

Aufnahmen von oben - von ganz weit oben. Eine Doku zeigt Umweltveränderungen auf der Erde aus dem All.

Berlin. Korallen und Elefanten: Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich an vielen Beispielen. Eine Doku greift das auf - das Besondere: die Aufnahmen sind aus dem All. Die dreiteilige Doku "Erlebnis Erde - Unsere Erde aus dem All" zeigt das Erste ab Montag (20. Januar, 20.15 Uhr). Die weiteren Folgen werden an den beiden Montagen (27. Januar und 3. Februar, 20.15 Uhr) ausgestrahlt.

In der ersten Folge mit dem Titel "Welt im Wandel" entdecken Kameras eine Elefantenfamilie, die im Samburu Nationalpark in Kenia beheimatet ist. Dort herrscht eine extreme Dürre. Satellitenkameras folgen den Tieren - zu denen auch ein gerade geborenes und zunehmend erschöpftes Jungtier gehört - auf der Suche nach frischem Wasser. Dabei kommen sie einer Straße außerhalb des Schutzgebietes so nah, dass sie vom Verkehr und von Wilderern bedroht sind. Dann setzt Regen ein, die Tiere sind gerettet, und die Savanne ergrünt (vorerst) wieder.

In der zweiten Folge ("Magische Muster") führen die Aufnahmen unter die Wasseroberfläche. Satellitenbilder aus 30 Jahren, im Zeitraffer dargestellt, zeigen auch, wie Flüsse immer wieder ihren Lauf ändern - und, wie Wombats mit ihrem dichten Fell unter der Hitze leiden. In der dritten Folge ("Planet der Farben") deuten saphirblaue Tupfer auf Grönlands Eisdecke auf einen Schwund des Eises hin.

Autorin Jo Shinner ("Fabelhafte Tierbabys", "Move it! - Überlebenstanz der Tiere") macht mit diesen gleichsam faszinierenden wie erschreckenden Aufnahmen deutlich, wie der Klimawandel dem globalen Ökosystem zu schaffen macht.