Einschaltquoten

Mehr als 18 Millionen: Fußballfieber steigt

Samuel Umtiti aus Frankreich bejubelt sein Tor zum 1:0.

Foto: dpa

Samuel Umtiti aus Frankreich bejubelt sein Tor zum 1:0. Foto: dpa

Die Fußball-WM rückt allmählich in ihre entscheidende Phase - entsprechend groß ist die Publikumsresonanz, auch wenn Deutschland längst nicht mehr im Wettbewerb ist.

Berlin. Zum Ende der Fußball-WM in Russland nimmt das Interesse an den Spielen deutlich zu: Das erste Halbfinale zwischen Frankreich und Belgien (1:0) verfolgten am Dienstagabend im Ersten ab 20 Uhr 18,25 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 53,4 Prozent.

Der Einzug der Franzosen ins Finale kam somit auf den bislang besten Wert eines Spiels ohne deutsche Beteiligung. Die bisherige Bestmarke hielt das Viertelfinale zwischen Russland und Kroatien, das inklusive Elfmeterschießen am Samstag auf 14,01 Millionen Fans kam.

Nicht eingerechnet sind in die Messungen der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg wie immer die Besucher von Public Viewings auf öffentlichen Plätzen oder in Gaststätten.

Am besten hielt noch das ZDF-"Traumschiff" gegen die Vormachtstellung des Fußballs stand: Die Ausfahrt nach San Francisco aus dem Jahr 2007 kam immerhin noch einmal auf 2,92 Millionen Zuschauer (8,4 Prozent) und im Anschluss daran die "Kreuzfahrt ins Glück" ab 21.45 Uhr auf 2,54 Millionen (10,4 Prozent).

Die anderen Sender lagen deutlich dahinter: Sat.1 verbuchte mit seiner Krimiserie "Der letzte Bulle" 1,20 Millionen Zuschauer (3,5 Prozent), RTL mit der Krimiserie "Bones - Die Knochenjägerin" 1,15 Millionen (3,4 Prozent), ZDFneo mit dem Krimi "Tod eines Mädchens" 1,05 Millionen (3,0 Prozent), Vox mit der Dokusoap "Hot oder Schrott - Die Allestester" 0,88 Millionen (2,6 Prozent) und RTL II mit der Reihe "Zuhause im Glück" 0,64 Millionen (1,9 Prozent).

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