New York. Mit erst 22 Jahren betrat Melanie die Bühne des Woodstock-Festivals, wo Größen wie Jimi Hendrix spielten. Das sollte die Karriere der Sängerin für immer verändern. Mit 76 Jahren ist sie nun gestorben.

Die US-Sängerin und Liedermacherin Melanie, eine der Entdeckungen des legendären Woodstock-Festivals, ist tot. Sie sei am 23. Januar gestorben, teilten ihre Kinder auf der verifizierten Facebook-Seite der aus New York stammenden Künstlerin mit. Sie wurde 76 Jahre alt. Ihre Plattenfirma und ihr Management bestätigten laut US-Medienberichten den Tod der Musikerin. Sie sei krank gewesen, hieß es.

Die aus dem Folk-Genre kommende Sängerin mit der markant rauchigen Stimme war dank ihres Woodstock-Auftritts im August 1969 einem größeren Publikum bekannt geworden. Mit erst 22 Jahren war sie eine von nur drei Künstlerinnen, die damals bei dem Festival im Bundesstaat New York als Solistinnen auf die Bühne gingen, wie die „New York Times“ schrieb.

Der Auftritt im strömenden Regen habe sie zu ihrem ersten großen Hit „Lay Down (Candles in the Rain)“ aus dem Jahr 1970 inspiriert, sagte sie selbst einmal. Mit „Brand New Key“ erreichte sie im Jahr darauf die Spitze der US-Charts. Bekannt ist auch ihre Coverversion des Rolling-Stones-Klassikers „Ruby Tuesday“.

Die Sängerin, die mit vollem Namen Melanie Safka hieß, habe Anfang des Monats noch im Studio an einer neuen Platte mit dem Titel „Second Hand Smoke“ gearbeitet, hieß es. Es sollte demnach ihr 32. Album werden.