Neue Deutsche Welle

Rheingold-Musiker Bodo Staiger gestorben

Sein größter Hit waren die "Dreiklangsdimensionen"" Anfang der 80er Jahre. Jetzt ist der Musiker Bodo Staiger gestorben.

Düsseldorf. Der Düsseldorfer Musiker, Schauspieler und Musikproduzent Bodo Staiger (Rheingold) ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Tonstudio 3klangrecords am Mittwoch in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Staigers Ehefrau Brigitte ist Inhaberin des Studios, ihr Mann leitete es.

Staiger landete mit der Popband Rheingold und dem Stück "Dreiklangsdimensionen" seinen größten Hit. "Was bleibt, ist unglaubliche, tolle und zeitlose Musik", sagte Musikexperte Michael Wenzel am Dienstag.

Staigers Tod habe eine besondere Tragik: Mit Rheingold sei er in den 40 Jahren Bandgeschichte nie live aufgetreten, was sich im kommenden Jahr ändern sollte. Dazu werde es nun nicht mehr kommen.

Staiger spielte mit Musikern wie Marius Müller-Westernhagen und Karl Bartos (später Kraftwerk). Eine der Formationen hieß Sinus. 1980 gründete Staiger die Pop-Band Rheingold, die später der Neuen Deutschen Welle zugerechnet wurde. 1982 spielte er als Schauspieler zusammen mit Desirée Nosbusch in dem Horrorfilm "Der Fan" eine Hauptrolle.