Musik

Augustin Hadelich spielt Mendelssohns Violinkonzert

Ihn als den Propheten zu bezeichnen, der im eigenen Land nichts gilt, wäre übertrieben. Schließlich ist der Geiger Augustin Hadelich in Deutschland nicht völlig unbekannt. An den Ruhm, den er in der Wahlheimat USA genießt, reicht der hiesige allerdings kaum heran. Hadelich, an der ­Juilliard School ausgebildet, hat Anfang 2016 einen Grammy als bester klassischer Instrumentalsolist abgeräumt und wird von Zeitungen wie der „Washington Post“ für die Schönheit seines Spiels bejubelt.

Der edle Ton des 32-Jährigen ist nach längerer Pause endlich wieder in Hamburg zu genießen, wenn er mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mendelssohns Violinkonzert spielt – ein Werk, das er als „sehr romantisch“ empfindet.

Auch die zweite Konzerthälfte steht im Zeichen der Romantik: Unter Leitung von Gustavo Gimeno schwelgen die Philharmoniker in der Farbenpracht der „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Zum Auftakt dirigiert Gimeno die „Symphonie classique“ des Korsakow-Schülers Sergej Prokofjew.

4. Philharmonisches Konzert 11.12., 11.00; 12.12., 20.00, Laeiszhalle. Karten zu 10,- bis 48,- unter T. 35 68 68