Ausstellung

Hamburger Kunsthalle zeigt Wegbereiter der Moderne

Die Kunsthalle Hamburg.

Die Kunsthalle Hamburg.

Foto: dpa

Vor der Französischen Revolution reagierten Künstler wie José de Goya (1746-1828) oder Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) auf den weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Wandel im 18. Jahrhundert.

Hamburg. Mit "Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei" widmet die Hamburger Kunsthalle gleich mehreren Wegbereitern der Moderne eine Ausstellung.

Von Freitag an bis zum 13. April sind rund 100 bedeutende Gemälde und Grafiken aus wichtigen nationalen und internationalen Museen zu sehen, teilte die Kunsthalle am Donnerstag mit. José de Goya (1746-1828), Jean-Honoré Fragonard (1732-1806), Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) und sein Sohn Giovanni Domenico Tiepolo (1727-1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts, hieß es.

"Mit ihrer Kunst leiteten sie bereits Mitte des 18. Jahrhunderts einen Stilwandel ein und stellten mit ihrer innovativen Formensprache die Weichen für den Weg in die Moderne, bevor mit der Französischen Revolution ab 1789 endgültig der radikale Umbruch vollzogen wurde", sagte Kuratorin Sandra Pisot. Die Ausstellung verdeutliche in eindringlichen Bildern diesen Entstehungsprozess und zeichne anhand der unterschiedlichen Schaffensperioden der ausgewählten Künstler die grundsätzlichen Veränderungen nach, mit denen in den Zentren Venedig, Paris und Madrid die Grundlagen der Moderne geschaffen wurden.