Hamburg. „Die Großherzogin von Gerolstein“ ist ein turbulentes Vergnügen mit durchgeknallten Figuren und vielen ganz aktuellen Bezügen.

Jacques Offenbach war ein Mann des Theaters, der seine Stücke immer wieder kritischen Revisionen unterwarf und teilweise mehrere Fassungen davon nach den jeweiligen Uraufführungen in den Verkehr brachte. So erging es auch seiner satirischen Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“ von 1867. Besonders das Ende hatte ihm missfallen und wurde noch mal komplett umgekrempelt, damit das Stück bei der Pariser Weltausstellung dann zum echten Erfolg werden konnte.