Hamburg. Der neue Roman „Die Schauspielerin“ der irischen Schriftstellerin und Literaturkritikerin erzählt auch von sexueller Gewalt.

Die alternde Diva, deren Stern sinkt und die zum traurigen Schatten ihrer selbst wird: ein Klischee. Aber Klischees haben mindestens einen wahren Kern. Und in jedem Fall ist jene Bühnen- und Bildschirmfigur aufgrund ihrer Verzweiflungsaura prädestiniert fürs literarische Fach. Als Objekt der Betrachtung natürlich. Anne Enrights neuer Roman heißt „Die Schauspielerin“. Treffender geht es nicht.