London. Der Nominierungs-Reigen für Sandra Hüller geht weiter. Sie hat Chancen auf zwei britische Filmpreise, die am 18. Februar vergeben werden.

Die Schauspielerin Sandra Hüller (45) ist bei den als Baftas bekannten britischen Filmpreisen in diesem Jahr gleich zweimal nominiert. Sie geht als Beste Hauptdarstellerin („Anatomie eines Falls“) und als Beste Nebendarstellerin („The Zone Of Interest“) ins Rennen, wie am Donnerstag bekannt wurde.

Das Drama „Oppenheimer“ des Starregisseurs Christopher Nolan ist mit 13 Nominierungen der Favorit der Verleihung, während „Barbie“ kaum berücksichtigt wurde. Der Film über den Entwickler der Atombombe, J. Robert Oppenheimer, ist als Bester Film und für die Beste Regie nominiert. Die Britischen Filmpreise gehören zu den begehrtesten Auszeichnungen der Branche.

Außerdem dürfen sich „Oppenheimer“-Hauptdarsteller Cillian Murphy und - in der Kategorie Beste Nebenrolle - seine Co-Stars Emily Blunt und Robert Downey Jr. Hoffnungen auf die begehrten Filmpreise der British Academy of Film and Television Arts machen. Sie werden am 18. Februar bei einer Gala in London vergeben. „Oppenheimer“ hatte bereits bei den Golden Globes fünf Auszeichnungen abgeräumt.

Neben „Oppenheimer“ bekamen Giorgos Lanthimos' Komödie „Poor Things“ mit elf, Martin Scorseses Epos „Killers Of The Flower Moon“ und das auf dem Roman „Interessengebiet“ basierende Drama „The Zone Of Interest“ mit jeweils neun die meisten Nominierungen. „Barbie“, der Kinohit des vergangenen Sommers, ist nur in fünf Kategorien dabei, genauso viele Nominierungen erhielt das schräge Drama „Saltburn“, das in Deutschland nicht in die Kinos kam. Um den Preis als Besten Film konkurriert „Oppenheimer“ mit „Anatomie eines Falls“, „The Holdovers“, „Killers Of The Flower Moon“ und „Poor Things“.

Unter den Kandidatinnen für die weibliche Hauptrolle sind neben Hüller Margot Robbie („Barbie“) und Topfavoritin Emma Stone („Poor Things“). Bei den Männern werden Murphy und Paul Giamatti („The Holdovers“) die besten Chancen eingeräumt. Auch Bradley Cooper („Maestro“) und Barry Keoghan („Saltburn“) sind unter den Nominierten.