Über ein ungleiches Duo

"Zoros Solo": Komödie mit Andrea Sawatzki

Zoro (Mert Dincer) spielt gerne den harten Kerl.

Zoro (Mert Dincer) spielt gerne den harten Kerl.

Foto: dpa

Ein 13-jähriger Flüchtlingsjunge will seinen Vater in die schwäbische Provinz nachholen. Doch eine schroffe Chorleiterin steht ihm im Weg. Also schmiedet er einen gewagten Plan.

Berlin. Der afghanische Flüchtlingsjunge Zoro spielt gern den harten Kerl. Aber das ist nur Fassade. In seinem Inneren tobt die Sehnsucht.

Der 13-Jährige hat nur ein Ziel vor Augen: Er will seinen Vater, der auf der Flucht von seiner Familie getrennt wurde, aus Ungarn in die schwäbische Provinz nachholen. Da eröffnet sich ihm ein neuer Weg: Er hat eine engelsgleiche Stimme und wird Mitglied im christlichen Knabenchor, der an einem Wettbewerb in der ungarischen Stadt Tolna teilnehmen soll.

Alles könnte jetzt einfach sein, doch Zoro gerät ständig mit der schroffen Chorleiterin Frau Lehmann aneinander. Dennoch schmiedet er einen gewagten Plan: Er will seinen Vater auf der Rückreise mit nach Deutschland schmuggeln.

Zoros Solo, Deutschland 2019, 90 Min., FSK ab 12, von Martin Busker, mit Andrea Sawatzki, Mert Dincer