Juri und der Tod

"O Beautiful Night": Dunkelromantische Berlin-Komödie

Bizarre Begegnung: Juri (Noah Saavedra, r) und der "Tod" (Marko Mandic).

Bizarre Begegnung: Juri (Noah Saavedra, r) und der "Tod" (Marko Mandic).

Foto: dpa

In seinem Debüt nimmt uns Xaver Böhm mit auf einen bizarren Trip durch Berlin. Dabei trifft ein Hypochonder auf den "Tod".

Berlin. Dieser Film feierte seine Premiere im Rahmen der "Panorama"-Sektion der diesjährigen Filmfestspiele von Berlin. Es ist das Kinodebüt des jungen Regisseurs Xaver Böhm, der uns in seinem Eineinhalbstünder mitnimmt auf einen so skurrilen wie bizarren Trip durch ein dunkelbuntes Berlin.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Juri. So jung und vital Juri auch anmuten mag, so ist er doch ein großer Hypochonder, ständig von dem Gedanken und der Angst erfüllt, sein Leben könne bald zu Ende sein. In einer düsteren Spielhalle trifft dieser Juri auf eine mysteriöse Gestalt, die sich als der "Tod" zu erkennen gibt.

Nun kommt das, unter anderem von Maren Ade ("Toni Erdmann") mitproduzierte, recht melancholische Filmdrama in zwei verschiedenen Fassungen in die bundesweiten Kinos: Neben der farbigen Fassung wird auch eine Fassung in Schwarz-Weiß lanciert.

O Beautiful Night, Deutschland 2019, 89 Min., FSK ab 12, von Xaver Böhm, mit Noah Saavedra, Marko Mandić, Vanessa Loibl