Kino

Christoph Waltz wird der neue James-Bond-Bösewicht

Der Oscar-Preisträger Christoph Waltz wird in „Spectre“ der neue Gegenspieler von Daniel Craig. Der Deutsch-Österreicher darf auch in seiner Heimat drehen - und bekommt einen deutschen Namen.

London. Nächstes Karrierehighlight für Christoph Waltz: Der Oscar-Preisträger wird die Rolle des Bösewichtes „Oberhauser“ in dem neuen James-Bond-Film „Spectre“ übernehmen. Das gab Regisseur Sam Mendes am Donnerstag in London bekannt. Der 58-jährige Waltz wird im 24. Spektakel der Agenten-Reihe damit der Gegenspieler von „007“, gespielt von Daniel Craig.

Mit dabei sind unter anderem auch Ralph Fiennes als Geheimdienstchef „M“ und Ben Whishaw („Das Parfüm“) als Bastler und Quartiermeister „Q“. Das nächste „Bond-Girl“ wird die französische Schauspielerin Léa Seydoux sein. Die 29-Jährige hat unter anderem in „Grand Budapest Hotel“ mitgespielt. Der neue Bond-Film „Spectre“ soll im Oktober 2015 in die Kinos kommen.

Für Daniel Craig ist es das vierte Abenteuer als Geheimagent James Bond. Zu einem weiteren Film hat sich der 46 Jahre alte Brite bereits vertraglich verpflichtet. Für Regisseur Mendes ist es nach dem erfolgreichen „Skyfall“ von 2012 der zweite Bond in Folge.

„Spectre“ wird unter anderem in Sölden in Österreich gedreht. Das teilten die Produzenten am Donnerstag in London mit. Andere Drehorte sind demnach London, Rom, Tanger in Marokko und Mexiko City. Das englische Wort „Spectre“ hat keine eindeutige deutsche Übersetzung, es kann „Schreckgespenst“, aber auch „Spektrum“ heißen.

Die Präsentation des Films und die Vorstellung aller Schauspieler kann man sich hier anschauen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Christoph Waltz einen Stern auf de „Walk of Fame“ bekommen.

( (dpa) )

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