Suicidal Angels: „Sanctify The Darkness"

Auch Griechen können thrashen

Foto: Nuclear Blast

Band-Wettbewerb gewonnen, Plattenvertrag bei Nuclear Blast bekommen: Aus den Suicidal Angels könnte was werden.

Das Thrash-Metal-Revival ist ausgerufen, die großen Vier (Metallica, Slayer, Anthrax, Megadeth) sind zusammen auf Tour, da kommt der zweite Longplayer der griechischen Suicidal Angels gerade recht. Natürlich wird auf „Sanctify The Darkness“ der Thrash nicht neu erfunden, aber darum geht’s in diesem Fall ja auch gar nicht. Wer sich einfach amtlich die Birne wegbürsten lassen will und auf klassischen Old-School-Sound steht, ist hier jedenfalls goldrichtig. Die Gitarristen Nick und Panos haben coole Riffs drauf, denen Angel am Bass und Orfeas am Schlagzeug den nötigen Rückhalt verleihen. Und das Nick nicht einfach nur unverständlich röchelt, sondern tatsächlich zu verstehen ist, hilft auch.

Als Gewinner des „Rock The Nation“-Awards konnten sich die Suicidal Angels im vergangenen Jahr gegen 1200 Bands durchsetzen und ergatterten einen Vertrag beim Label Nuclear Blast – was womöglich der Auftakt zu einer großen Karriere ist, investiert Nuclear Blast doch ordentlich in seine besonderen Schützlinge wie das Beispiel Sonic Syndicate zeigt. Auch ein Wettbewerb-Gewinner, der von den Donzdorfern mit Macht gepusht wird, es in sämtliche relevanten Metal-Magazine und auf die Bühnen vieler wichtiger Festival geschafft hat.

Also: Wer gern Kreator, Destruction oder alte Sepultura-Scheiben auflegt, wird an den Suicidal Angels seinen Spaß haben.

Suicidal Angels: „Sanctify The Darkness“ (Nuclear Blast); www.suicidalangels.com

Bewertung: hörenswert