Neue Spielzeit

Frank Castorf inszeniert "Boris Godunow" in Hamburg

Der Regisseur Frank Castorf soll mit der Inszenierung der Oper "Boris Godunow" von Mussorgski die neue Spielzeit an der Staatsoper Hamburg eröffnen.

Der Regisseur Frank Castorf soll mit der Inszenierung der Oper "Boris Godunow" von Mussorgski die neue Spielzeit an der Staatsoper Hamburg eröffnen.

Foto: dpa

Der Starregisseur will eine Oper von Modest Mussorgski neu in Szene setzen. Mit dem Stück geht die Staatsoper Hamburg im September in die Herbstsaison starten.

Hamburg. Der Regisseur Frank Castorf eröffnet mit der Inszenierung der Oper "Boris Godunow" von Modest Mussorgski die neue Spielzeit an der Staatsoper Hamburg. Die musikalische Leitung am 5. September übernimmt der Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters, Kent Nagano.

"Dieses Schlüsselwerk der Operngeschichte will immer wieder von Generation zu Generation neu inszeniert werden, nicht nur wegen seiner musikalischen Bedeutung, sondern auch wegen seiner politischen Dringlichkeit und Aktualität", sagte Intendant Georges Delnon am Montag in Hamburg.

Es ist das erste Mal, dass der ehemalige Intendant der Berliner Volksbühne an der Staatsoper Hamburg inszeniert, das Bühnenbild stammt von Aleksandar Denic. Die Oper "Boris Godunow" in vier Akten mit Prolog von Modest Mussorgski (1839-1881) basiert auf dem gleichnamigen Drama von Alexander Puschkin (1799-1837). Die historische Person Boris Godunow war russischer Zar von 1598 bis 1605.