Paris/Berlin. Asterix kehrt zurück ins gallische Dorf: Mit dem neuen Band „Die weiße Iris“ gibt der Texter Fabcaro sein Debüt.

Der nächste „Asterix“-Band wird „Die weiße Iris“ heißen und am 26. Oktober dieses Jahres herauskommen. Wie der deutsche Lizenzpartner Egmont Ehapa am Montag in Berlin bekanntgab, verspricht der neue Autor Fabrice Caro, mit Künstlernamen Fabcaro, eine typische Asterix-Geschichte, die diesmal im gallischen Dorf spielt. Dabei soll der Häuptling der Gallier, Majestix, in eine tiefe Krise stürzen - trotz seiner tapferen Krieger wie Asterix und Obelix.

„Die weiße Iris ist der Name einer neuen Schule aus Rom“, verrät der neue „Asterix“-Texter Fabcaro. „Sie propagiert das positive Denken und breitet sich von Rom bis Lutetia in immer mehr Städten aus. Cäsar ist der Meinung, dass diese Strömung den Lagern rund um das berüchtigte Dorf neuen Auftrieb geben kann. Aber die Lehren dieser Denkschule finden auch bei den Dorfbewohnern großen Anklang, als diese damit in Berührung kommen.“ Wie immer ist das Album auch die Gelegenheit, ein aktuelles Thema einfließen zu lassen.

„Die weiße Iris“ ist das inzwischen 40. Abenteuer. Zugleich ist es der erste Band, den Fabcaro zusammen mit dem Zeichner Didier Conrad herausgibt. Der 49-Jährige löst Jean-Yves Ferri ab, der seit 2013 als Texter für die Asterix-Texte verantwortlich war. Fabcaro ist in Frankreich sehr erfolgreich. Sein Comic „Zaï zaï zaï zaï“ verkaufte sich mehr als 180 000 Mal.

Albert Uderzo hatte die Figuren Asterix und Obelix 1959 gemeinsam mit dem Autor René Goscinny geschaffen. Nach dessen überraschendem Tod 1977 hatte Uderzo noch Jahrzehnte allein weitergemacht. 2020 starb auch er, hatte sich aber schon Jahre zuvor als Asterix-Verantwortlicher zurückgezogen. 2011 hatten Ferri und Conrad ihn dann in der Rolle abgelöst. Fünf Bände schufen sie gemeinsam.