Wien. Wer für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Malmö fährt, steht noch nicht fest. Für Österreich startet eine „ESC-Insiderin“.

Österreich setzt für den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) im schwedischen Malmö auf eine musikalische Newcomerin mit viel Tanzerfahrung. Die 29-jährige Tänzerin, Choreographin und Popsängerin Kaleen war zwar noch nie in den Charts vertreten, ist aber eine „ESC-Insiderin“, wie der öffentlich-rechtliche Sender ORF mitteilte. Kaleen unterstützte etwa im Vorjahr beim Wettbewerb in Liverpool Österreich, Deutschland, Armenien und Georgien bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Bühnenauftritte.

„Ich habe es noch gar nicht ganz verstanden, dass ich nun selbst als Künstlerin auf dieser Bühne stehen werde“, sagte Kaleen, die eigentlich Marie-Sophie Kreissl heißt. „Ich habe hart dafür gearbeitet und bin stolz, der Welt zu zeigen, was ich kann“, sagte sie. Ihren ESC-Beitrag wird Kaleen erst Anfang März der Öffentlichkeit präsentieren. Hinter der Up-tempo-Nummer steht unter anderem der Schwede Jimmy Thörnfeldt, der das vorjährige Siegerlied „Tattoo“ seiner Landsfrau Loreen mitgeschrieben hat, wie der ORF verriet.

Beim Song Contest 2023 vertrat das Duo Teya & Salena Österreich mit dem schrägen Song „Who the Hell is Edgar?“ und belegte damit den 15. Platz.

Der Act für Deutschland steht noch nicht fest. Der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) will fast alle Kandidaten für den Vorentscheid voraussichtlich an diesem Freitag bekanntgeben.