Corona

Kultur im Netz: Geschichten, die das Leben schrieb

Teil des Video-Projekts: das Wiener Burgtheater.

Teil des Video-Projekts: das Wiener Burgtheater.

Foto: picture alliance

Künstler bleiben in der Corona-Krise mit dem Publikum per Internet in Kontakt. Der Abendblatt-Tipp des Tages.

Wer? Neun europäische Theater, die sich mit der Corona-Krise und ihren Folgen künstlerisch auseinandersetzen.

Was? „Stories from Europe: Crisis and Reflection“

Warum? Weil Geschichten zu erzählen sind, Zeugenberichte von Menschen in systemrelevanten Berufen. Entstanden ist dieses Projekt mit 15 kurzen Videos am Dramaten Theater in Stockholm, in Zusammenarbeit mit acht weiteren europäischen Theatern, die im Netzwerk mitos21 verbunden sind. Das Hamburger Thalia ist mit drei Beiträgen vertreten. Dabei sind u. a. das Berliner Ensemble, das Burgtheater und das Turiner Teatro Stabile. Wie sieht der Alltag aus, wenn alles auf den Kopf gestellt ist? Pflegekräfte, Reinigungspersonal, Taxifahrer und andere Menschen in derzeit unentbehrlichen Berufen berichten. Ihre Geschichten wurden in Monologe verwandelt und von Schauspielern der teilnehmenden Häuser aufgeführt. Die Filme sind englisch untertitelt und werden zeitgleich auf den Webseiten der Theater gezeigt.

Kostenlos? Ja, ab dem 12. Juni, 12 Uhr, auf www.thalia-theater.de/stories