Lesewettbewerb

Autorin Kirsten Boie als "Sonderpreis" auf dem Schulhof

Literatur an der frischen Luft: Kirsten Boie war zu Gast an der Schule Öjendorfer Damm in Jenfeld.

Literatur an der frischen Luft: Kirsten Boie war zu Gast an der Schule Öjendorfer Damm in Jenfeld.

Foto: Andreas Laible

Eine 4. Klasse aus Jenfeld durfte sich über eine unkonventionelle Freiluft-Lesung mit der Hamburger Kinderbuchautorin freuen.

Hamburg. Fünf Buchtitel der Kinderbuchautorin Kisten Boie und ein ganzer Haufen kniffliger Fragen zum Finale: Als der Lesewettbewerb von Hamburger Abendblatt und dem Leseförderverein Seiteneinsteiger im März begann, waren noch alle Schulen geschlossen und sollten es auch wochenlang bleiben.

Mittlerweile dürfen die Hamburger Kinder ihre Schulen eingeschränkt und unter strengen Auflagen wieder besuchen, der Wettbewerb hat nicht nur einen kleinen Ansturm ausgelöst, sondern auch seine Gewinnerkinder gefunden (das Abendblatt berichtete) – und eine ganz besondere Schulstunde konnte sich dabei die zehnjährige Samira für ihre 4c der Jenfelder Grundschule am Öjendorfer Damm „erlesen“: Als „Sonderpreis“ nämlich kam Kirsten Boie persönlich und las auf dem Schulhof gleich doppelt aus „Thabo – Der Rinderdieb“. Jeweils eine Freiluftlesung plus Fragestunde für jede Hälfte der geteilten Klasse.

Lesung in Jenfelder Schule: Für Boie gab es heißen Tee

„Richtig schön“ sei das gewesen, befand Boie hinterher. Es gab heißen Tee für die Schriftstellerin und „die Kinder haben toll zugehört und sehr interessiert gefragt“. „Hast du ein Haustier?“ gehörte zu den erklärten Lieblingsfragen der Autorin.

Und noch einen Vorteil hatte der coronabedingt unkonventionelle Auftritt mit der Fortsetzung des Afrika-Krimis, mit dem sich die Klasse in der Schließzeit beschäftigt hatte: „Da die Klasse in zwei Gruppen geteilt war, waren es bei jeder Lesung nur ganz wenige Kinder. Dadurch war es viel persönlicher und auch lustiger als sonst!“

( msch )