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Theater-Tipp

Vorhang auf für die Privattheatertage 2018

Ab dem 19. Juni ist Hamburg wieder Theater-Hauptstadt. Zum siebten Mal werden dann die bundesweiten Privattheatertage in der Hansestadt ausgerichtet. In 13 Tagen kann sich das Hamburger Publikum von insgesamt zwölf für den Monica Bleibtreu Preis nominierten Inszenierungen in den Bann ziehen lassen. Wie immer haben auch die Zuschauer eine Auszeichnung zu vergeben.

Hamburg ist Kultur-Stadt. Das wird ab Mitte Juni einmal mehr unterstrichen, wenn Privattheater aus ganz Deutschland ihre Stücke auf den Hamburger Bühnen aufführen. Die Auswahl der zwölf nominierten Inszenierungen ist wie schon in den Jahren davor mit viel Akribie und einem genauen Auge für das Besondere erfolgt. 85 Privattheater aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich für den Monica Bleibtreu Preis beworben. Eine neunköpfige Jury, bestehend aus Theater-Größen, hat sich alle Produktionen vor Ort angeschaut, legte dabei 137.248 Kilometer zurück und präsentiert ihre Auswahl vom 19. Juni bis zum 1. Juli einem kulturinteressierten Publikum bei den Privattheatertagen 2018.

„Privattheater sind eine wichtige Säule unserer Theaterlandschaft. Sie leisten auch durch vielfältiges Programm, Modernität und Leidenschaft einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“, sagt Axel Schneider, Initiator der Privattheatertage. Die Veranstaltung 2018 spiegelt diese Vielfalt einmal mehr wieder.

Freuen können sich die Zuschauer auch in diesem Jahr auf Darbietungen aus den Kategorien (Zeitgenössisches) Drama, (Moderne) Klassiker und Komödie. Die Preisverleihung erfolgt beim feierlichen Abschluss am 1. Juli in den Hamburger Kammerspielen. Auch die Zuschauer können wieder für ihren Favoriten abstimmen und den beliebten Publikumspreis verleihen. Eröffnet werden die Privattheatertage 2018 mit der Produktion „Ghetto“ des Wolfgang Borchert Theaters Münster. Die Aufführung des Dramas findet am 19. Juni um 19:30 Uhr im Altonaer Theater statt.

Neben „Ghetto“ sind in der Kategorie Drama zudem das Stück „Enigma“ der Kammerspiele Magdeburg, „7 Minuten“ des Theaterhauses Stuttgart und „Walking Large“ vom Ballhaus Naunynstraße Berlin nominiert. In der Kategorie Klassiker konkurrieren „Buten vör de Döör“ vom Hamburger Ohnsorg Theater, „Hamlet“ vom Forum Theater Stuttgart, „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ vom Societaetstheater Dresden und „Die Liebe der kleinen Mouche“ vom Theater Waidspeicher Erfurt. In der der Kategorie Komödie gehen „Die Tanzstunde“ des Theaters Komödie am Kurfürstendamm Berlin, „Paarungen“ vom Teamtheater Tankstelle München, „The importance of being earnest“ des Euro Theater Central Bonn und „Hungaricum“ des Studio Theaters Stuttgart ins Rennen.

Neben den zwölf Aufführungen und der Gala mit Preisverleihung zum Abschluss können sich die Zuschauer auch auf die interessante Podiumsdiskussion „Alles kein Drama“ am 22. Juni ab 21:15 Uhr in den Hamburger Kammerspielen freuen. Alle Informationen zu den Spielzeiten der nominierten Inszenierungen, den Spielorten und zu Tickets gibt es auf www.privattheatertage.de.