Hamburg

Neue Studie zur kulturellen Bildung an Schulen

Hamburg.  Sechs Hamburger und überregionale Stiftungen haben eine Studie auf den Weg gebracht, die die kulturelle Bildung an Hamburger Schulen untersuchen sollte. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, was an kultureller Bildung weiterzuentwickeln sei.

Heraus kam, dass mehr als zwei Drittel aller Hamburger Schulen in ­öffentlicher Trägerschaft in Kultur­projekten aktiv sind, die über den Unterricht und die Nachmittagsangebote ­hinausgehen. Oft geschieht das in Zusammenarbeit mit Stiftungen, Vereinen oder freien Kulturschaffenden. Besonders ­engagiert sind der Studie zufolge die Stadtteilschulen, aber an allen Schulen gibt es Beispiele kreativer Initiativen. Diese zeigten, dass Kultur geeignet sei, Schule strategisch zu entwickeln.

Viele Schulen legen den Schwerpunkt auf musikalische Projekte, häufig sind auch interdisziplinäre Vorhaben. Ob Projekte gelingen, hänge zum einen von der Qualität der Zusammenarbeit ab, zum anderen davon, wie sie in den Schulalltag eingebunden seien. Überdies ergab die Studie, dass mehr als 60 Prozent der Schulen Bildungsprojekte mit Partnern von außerhalb realisieren. „Die Herausforderung bleibt, kulturelle Bildung auch unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen von Zuwanderung und Inklusion im ganztägigen ­Regelbetrieb als wichtigen pädagogischen Baustein zu verankern“, sagt Ansgar Wimmer von der beteiligten Alfred-Toepfer-Stiftung. „Hieran wollen wir gerne mitwirken.“

Infos: www.toepfer-stiftung.de/notizblog