Bestsellerautor

Thomas Brussig: „Hat Harry Potter die Welt verändert?“

Berlin.  Der Bestsellerautor Thomas Brussig, 50, ist der Ansicht, dass sich Schriftsteller grundsätzlich mit ihrer Wirkungslosigkeit abfinden müssen. „Nur dann sind sie wirklich frei“, sagte Brussig („Helden wie wir“) der „Süddeutschen Zeitung“. Bücher könnten wichtig für den Einzelnen sein, aber seien ohnmächtig gegenüber dem Ganzen. „Wer hat bloß dieses Missverständnis in Umlauf gebracht, dass Bücher Revolutionen anzuzetteln haben? Hat Harry Potter die Welt verändert?“