Laeiszhalle

Erstes Internationales Musikfest Hamburg eröffnet

Mehr als 50 Konzerte von Klassik bis Jazz, Weltmusik und Pop bietet das Festival bis zum 15. Juni. Die Pianistin Maria João Pires interpretierte am Freitag das Zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven.

Hamburg. Mit einem umjubelten Konzert des NDR-Sinfonieorchesters unter Leitung des Chefdirigenten Thomas Hengelbrock ist am Freitagabend in der Laeiszhalle das erste Internationale Musikfest Hamburg eröffnet worden. Auf dem Programm stand die Erste Sinfonie von Gustav Mahler in ihrer Hamburger Fassung mit dem später gestrichenen „Blumine“-Satz. Hengelbrock knüpfte damit an Mahlers Hamburger Jahre an, in denen sich der an der Oper tätige Dirigent auch als Komponist empfohlen hatte.

Das Konzert war ein gelungener Startschuss für das neue, die Hamburger Musikkräfte vereinenden Musikfestivals. „Dieses mäzenatisch großzügig unterstützte Musikfest ist ein historischer Moment für die Weiterentwicklung Hamburgs als Musikstadt“, erklärte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) in ihrer Festansprache. Sie verwies dabei auf die für 2017 geplante Eröffnung der Elbphilharmonie, die Hamburg eine großartige Zukunft als Musikmetropole bescheren werde.

Intendant Christoph Lieben-Seutter hob vor allem das breitgefächerte Angebot des Musikfestes hervor, das sich bis zum 15. Juni den verschiedensten Gattungen bis hin zu Jazz und Indie-Pop öffnet. Vor Hengelbrocks packender Wiederaufführung von Mahlers „Titan“-Fassung der Ersten Sinfonie stand das Zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven. Die portugiesische Star-Pianistin Maria Joao Pires spielte es mitreißend und wurde dafür bejubelt.