Medienkritik

Lammert kritisiert politische Medienberichterstattung

Berlin. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die politische Berichterstattung der deutschen Medien im Wahljahr kritisiert und ihnen eine Tendenz zur Sensationsberichterstattung vorgeworfen. In einem Interview der „Berliner Zeitung“ sagte er: „Durch die Digitalisierung und die daraus folgende Dominanz der elektronischen Medien gegenüber den Printmedien hat sich ein Vorrang von Schnelligkeit gegenüber Gründlichkeit auch in der politischen Berichterstattung entwickelt, von Schlagzeilen gegenüber Analysen, von Personalisierung gegenüber Sachthemen und eine grausame Dominanz der Unterhaltung gegenüber der Information.“