Ausstellung

Die Geschichte der kolonialen Straßennamen

Kunsthaus. Kamerunkai, Windhukkai, Afrikastraße erinnern an die Kolonien und die importierten Waren, die im Hamburger Hafen ankamen. Sklavenhändler wie Heinrich Carl von Schimmelmann haben einen eigenen Straßennamen. Wo alles in Hamburg an die koloniale Vergangenheit erinnert, zeigt die Ausstellung "freedom roads!", die bis zum 22. September im Kunsthaus Hamburg zu sehen ist. Dienstags bis sonntags sind die Räume am Klosterwall 15 geöffnet, der Eintritt kostet 6Euro, Schülerinnen und Schüler bis 16Jahre nur 1,50 Euro. Heidemarie Wieczorek-Zeul, damals Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sagte 2005 in Berlin: "Bewusste Erinnerung erfordert aus meiner Sicht auch Straßen und Plätze, die nach Truppenkommandeuren der Kolonialzeit benannt wurden, umzubenennen."

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