Deutschland und Frankreich tauschen Biennale-Pavillon

Venedig. Praktizierte Völkerverständigung in der Kunst: Deutschland und Frankreich haben für die diesjährige Kunst-Biennale die Pavillons getauscht und nutzen sie als Plattform für internationale Künstler. Drei Tage vor der offiziellen Eröffnung stellten die Verantwortlichen beider Länder die nationalen Pavillons auf dem Giardini-Gelände der Lagunenstadt vor. Anlass für diesen Tausch ist der 50. Jahrestag des deutsch-französischen Élysée-Vertrags. Von diesem Sonnabend an bis zum 24. November ist die breit angelegte internationale Kunstschau für das allgemeine Publikum geöffnet.

Deutschland und Frankreich setzten ein Zeichen für den lebendigen Austausch, die Nähe und die Verbundenheit zwischen beiden Ländern und den Menschen, hatte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, den Austausch begründet.