Tageslicht für den „Blauen Reiter“ im Münchner Lenbachhaus

München. Der „Blaue Reiter“ erstrahlt in neuem Licht: Das Münchner Lenbachhaus hat seine Sammlung zum ersten Mal seit der Renovierung des Hauses in den neuen Räumen präsentiert. Dort wird die Sammlung mit Werken von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Franz Marc, Paul Klee und Gabriele Münter im Tageslicht gezeigt. Elf Räume im zweiten Obergeschoss nimmt die Sammlung ein, die ihren Namen von Franz Marcs Werk „Blaues Pferd I“ hat. „Wir wollen ein ganz neues Bild vom ,Blauen Reiter‘ vermitteln“, so Direktor Helmut Friedel.

Nach vierjähriger, rund 56 Millionen Euro teurer Renovierung wird das Lenbachhaus am heutigen Dienstag feierlich wiedereröffnet. Von Mittwoch an ist es für das Publikum zugänglich. Künftig erwartet die Besucher ein großzügiges Foyer, früher dienten die schmale, geschwungene Treppe vom Garten und das enge Foyer der Villa Franz von Lenbachs, die Ende der 1920er-Jahre zum Museum umgewandelt wurde, als Haupteingang. Doch damit konnten die Besucherströme kaum noch bewältigt werden.