Einflussnahme

Regierungsbeschwerde wegen TV-Bericht empört Parteien

Potsdam. Eine Beschwerde von Brandenburgs Regierungssprecher Thomas Braune beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sorgt zehn Monate später für Wirbel. Der "Spiegel" hatte berichtet, Braune habe im Mai wegen eines Fernsehbeitrags, in dem Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) übellaunig reagierte, beim Chefredakteur des RBB interveniert - woraufhin der Beitrag neu geschnitten wurde. Während der Sender und der Regierungssprecher eine Einflussnahme bestreiten, beantragte die FDP-Fraktion am Montag in Potsdam eine Erklärung in der nächsten Hauptausschusssitzung. Die Fraktionen von CDU und Grünen äußerten sich im "Tagesspiegel" ebenfalls kritisch.