Pechstein, Ernst und Co.

Prozess um Kunstfälscher beginnt in Köln

Köln. Im Kölner Prozess um millionenschwere Kunstfälschungen haben die vier Angeklagten am gestrigen ersten Verhandlungstag keine Aussagen gemacht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, jahrelang gefälschte Gemälde von Künstlern der 20er-Jahre in den Kunstmarkt geschleust und dafür fast 16 Millionen Euro kassiert zu haben. Auktionshäuser, Galerien sowie Kunstsachverständige sollen auf die gefälschten Bilder von Max Pechstein, Max Ernst und Heinrich Campendonk hereingefallen sein. Die Angeklagten hüllen sich bisher in Schweigen.