Schöne Grüße von der Hamburger Kultur

Nina George, "Queen Mary"

Wer schreibt, der bleibt. Dieser Sinnspruch gilt insbesondere für Nina George. Ganze sechs Postkarten übermittelt uns die Schriftstellerin von ihrer Reise auf der "Queen Mary 2" nach New York. Sie regt uns zum Nachdenken an: "Vielleicht ist Freiheit die Kunst, sich selbst auszuhalten? fragt aus New York die QM2-Matrosin Nina George"

Ein anderes Mal schreibt sie: "Die Zeit hat ihre Übermacht verloren. Aus Fremden werden Menschen. Nur weiter, weiter! Über die See. Ankommen ist Unterwegssein. Fernschmerz ist Glück, salzig." Und sie schildert den Ozean: "28 Farben kennt die Unendlichkeit des Meeres; wir tanzen über 4000 Metern flüssigem Nichts eine Rumba."