Mexiko zeigt lange verschollene Werke von Max Ernst

Mexiko-Stadt. Im Nationalen Kunstmuseum in Mexikos Hauptstadt werden bis zum 17. Oktober 184 Werke des Malers und Grafikers Max Ernst gezeigt. Die Schau bildet den Abschluss einer Wanderausstellung, die seit 1936 unter Verschluss gehaltene Exponate des aus dem rheinischen Brühl stammenden Künstlers zeigt.

Unter dem Namen "Max Ernst. Une semaine de bonté. Los collages originales" wurden die 1933 auf einer Italien-Reise entstandenen und seit dem spanischen Bürgerkrieg 1936 der Öffentlichkeit vorenthaltenen Arbeiten bisher in Hamburg, Brühl, Paris, Madrid und São Paolo ausgestellt.

Der einflussreiche deutsche Dadaist und Surrealist Max Ernst (1891-1976) setzte sich in den Exponaten mit Unterdrückung und Autoritarismus auseinander.

"Er verwendete oft Purpur, die Farbe des Klerus, um damit die Unterdrückung und den Autoritarismus zu versinnbildlichen", erklärte Pablo Jiménez Murillo, Direktor des Kulturinstituts der spanischen Mapfre-Stiftung anlässlich der Eröffnung.