Speicherstadt

Hoffnung für das Afghanische Museum

Hamburg. Die Schließung des Afghanischen Museums in der Speicherstadt konnte vorläufig abgewendet werden. Wie die Museumsmitarbeiterin Kerstin Maksen dem Abendblatt mitteilte, haben die Verhandlungen zwischen dem Vermieter und dem Museumsbetreiber zu einem Moratorium von einem Monat geführt. Der Mietvertrag bleibt zwar mit Wirkung vom 17. März gekündigt, das Museum kann aber bis zum 1. April 2010 genutzt werden. Bis dahin muss eine neue Lösung gefunden werden.

Nek Mohamad, der mit seiner Firma HAMKA das Museum betreibt, will mit der HHLA über einen neuen Mietvertrag verhandeln. In jedem Fall ist das kleine Privatmuseum künftig auf einen Sponsor angewiesen. "Mein Aufruf wendet sich auch an alle Afghanen in Hamburg und in Deutschland, einen kleinen Beitrag für dieses einmalige Museum zu leisten und nicht schulterzuckend hinzunehmen, dass es geschlossen wird", sagt Kerstin Maksen.

Info: www.afghanisches-museum.de