US-Kino: Preise des "National Board of Review"

US-Kritikerpreise für George Clooney und Morgan Freeman

Foto: AP / AP / Paramount

Filmhistoriker, Studenten und Kinoexperten vergaben in New York die Kritikerpreise, die als wichtige Indikatoren für die Oscars gelten.

New York. Zwei Monate vor der Vergabe der Oscars haben George Clooney und Morgan Freeman die wichtigen Preise des amerikanischen Kritikerverbandes „National Board of Review“ gewonnen.

Die beiden Schauspieler, die sich die Trophäe teilen, nahmen den Preis am späten Dienstagabend (Ortszeit) in New York entgegen. Die Kritikerpreise, die von Filmhistorikern, Studenten und Kinoexperten vergeben werden, gelten als wichtiger Indikator für den Oscar. Die letzten beiden Favoriten des Verbandes – „No Country for Old Men“ und „Slumdog Millionär“ – erhielten jeweils auch den Oscar als bester Film.

Clooney wurde für seine Rolle als vielfliegender Geschäftsmann in der Tragigkomödie „Up in the Air“ ausgezeichnet, in der er unbedingt eine Million Meilen erfliegen will und dabei menschliche Kontakte vergisst.

Freeman wurde für die Darstellung von Nelson Mandela in dem Drama „Invictus“ geehrt. „Up in the Air“ gewann zudem in den Sparten „Bester Film“, Drehbuch und weibliche Nebenrolle (Anna Kendrick), während Clint Eastwood für „Invictus“ zum besten Regisseur gekürt wurde.

Die Schauspielerin Anna Kendrick, die in „Up in the Air“ an Clooneys Seite spielt, erzählt auf der Gala, dass die Zusammenarbeit mit dem begehrten Mann Schattenseiten habe.

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Sicher, sagte sie nach Angaben der „USA Today“, er sei charmant und sehe gut aus. „Aber ich bin es leid, immer nur über ihn reden zu müssen. Deshalb hat er keinen Spaß mit mir.“ Gäste der Gala waren die Schauspieler Michael Douglas („Traffic“, „The Sentinel“), Peter Sarsgaard („Kinsey“, „Flightplan“) und Woody Harrelson („Natural Born Killers“, „2012“).

Die britische Schauspielerin Carey Mulligan holte sich mit der Hauptrolle in dem Drama „An Education“ als verliebte Studentin den Preis als beste Schauspielerin. Die Trophäe für den besten ausländischen Film ging an das französische Gefängnisdrama „A Prophet“, der Zeichentrickpreis an das Pixar-Abenteuer „Oben“.

Die Preisträger werden jeweils bereits Anfang Dezember bekanntgegeben und einen Monat später in New York geehrt.