Rock-Oper "Excalibur" in der Color-Line-Arena

Beim Schwert des Zauberers

Alan Parsons, Johnny Logan, Les Holroyd (Barclay James Harvest), Martin Barre (Jethro Tull) oder John Helliwell (Supertramp): Unter den mehr als 100 Künstlern, die der Franzose Alan Simon für seine mystisches Werk "Excalibur" vereint hat, sind wahre Schwergewichte der Rockgeschichte. Allesamt ergraut, doch immer noch virtuos, setzen sie musikalische Höhepunkte in der Geschichte um Zauberer Merlin, König Artus und Ritter Lancelot, die am 7. Januar in der Color-Line-Arena zu erleben ist.

Wer Ritterkämpfe und Gaukler, irische Folklore und Stepptanz mag, der wird Gefallen finden an dem bunten Spektakel. Schauspieler Michael Mendl führt mit seiner eindringlichen Stimme als Zauberer Merlin durch das Geschehen, das verschiedene Stilelemente vereint. So wirkt sein Satz "In unseren Träumen ist alles möglich!" fast wie das Credo der Rock-Oper, die vielleicht zu viel auf einmal sein will. Feuerwerk, Pferdekämpfe und Luftakrobatik sind dabei allesamt hübsch anzusehen, jedoch an mancher Stelle nicht mehr als schmückendes Beiwerk für die qualitativ hochwertige Musik, gespielt vom New Symphony Orchestra of Sofia.

Excalibur Do 7.1., 20.00, Color-Line-Arena (S Stellingen + Shuttle-Bus), Sylvesterallee 10; Karten ab 49,- in den bek. Vvk.-Stellen und über die Abendblatt-Hotline T. 30 30 98 98