Laeiszhalle

Das Ensemble Resonanz besucht Mozart in Italien

Leichtigkeit und Gründlichkeit scheinen einander prinzipiell zu widersprechen. Das Ensemble Resonanz, das immer gern den Bogen zwischen Tradition und Gegenwart spannt, tritt heute Abend gekonnt den Gegenbeweis an: Vom Großen Saal der Laeiszhalle aus unternimmt es einen Ausflug nach Italien.

Um Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, die dieser nach einer Italienreise geschrieben hat, nämlich das Fagottkonzert und die Sinfonie Nr. 29 in A-Dur, gruppieren die Musiker mit dem Fagottisten Volker Tessmann und Gastdirigent Christoph Altstaedt als spiritus rectores Musik vom barocken Komponisten Pietro Locatelli bis zu Fausto Romitelli (1963-2004). Auf dem Programm steht auch die "Piccola musica notturna" des klassisch modernen Komponisten Luigi Dallapiccola. Die bezieht sich nicht nur auf den Namen ihres eigenen Komponisten, sondern heißt auf Deutsch schlicht "Kleine Nachtmusik".

So eine hat Mozart auch geschrieben - allerdings nicht in Italien, sondern im Sommer 1787 in Wien.

Ensemble Resonanz: heute, 20.00, Laeiszhalle (U Gänsemarkt), Johannes-Brahms-Platz, Karten zu 24,- bis 39,- unter T. 35 76 66 66; Internet: www.ensembleresonanz.com ; 19.00 im Studio E der Laeiszhalle: "Lauschangriff mit Klangradar 3000 im Rahmen von Klang!" - Schüler des Corvey-Gymnasiums präsentieren eigene Kompositionen.