"Wächterpreis": Ausgewählte Beispiele

1981 erhielt die "Heilbronner Stimme" den Preis für ihre Serie über die verschwundenen Ratsprotokolle der Stadt Heilbronn aus der Nazizeit. 1984 erhielt der Kölner "Express" die Auszeichnung für den Fall Kießling/Wörner. 1989 ging der Preis an die "Süddeutsche Zeitung" für die Aufdeckung der Verbindungen, die der Bundestagsabgeordnete Alfred Mechtersheimer mit der libyschen Regierung und Oberst Gaddafi hatte. Und 2004 ging der Preis zu gleichen Teilen an den Berliner "Tagesspiegel" und die Frankfurter "Bild"-Zeitung, weil sie unabhängig voneinander im Mordfall Jakob von Metzler über die Gewalt-Androhung der Polizei beim Verhör des Tatverdächtigen berichtet hatten.