Großartige Investition

Joachim Mischke

Kommentar

Diese Stadt will und wird in Kultur investieren." Ein aktueller Satz des Bürgermeisters, der eine lange Vorgeschichte hat. Die Resultate stehen, festgemauert in der Erden, direkt hinter der Hamburgischen Staatsoper: Das neue, beeindruckende Betriebsgebäude hat rund 37 Millionen Euro gekostet, war überfällig und ist eine großartige Investition in die Zukunftssicherung des Hauses, die jeden der vielen Cents wert ist. Nach drei Jahrzehnten des ewigen Hin und Her von Künstlern, Kulissen und Kostümen ist nun alles dort, wo es hingehört. Nach dreieinhalb Jahren nervenaufreibender Bauzeit kann sich Staatsopern-Geschäftsführer Detlef Meierjohann, neben dem ehemaligen Kultur-Staatsrat Gert Hinnerk Behlmer und Sprinkenhof-Chef Karl-Heinz Ehlers einer der Motoren des Projekts, wieder dem Tagesgeschäft widmen. Jetzt gilt's, frei nach Wagner, wieder nur der Kunst. Was ja schon schwer genug ist.

"Diese Stadt will und wird in Kultur investieren." Ein zeitlos schöner Satz des Bürgermeisters, an den man Ole von Beust - demnächst womöglich noch öfter, als er jetzt ahnt - von nun an immer wieder erinnern kann. Denn an investitionswürdigen Kultur-Baustellen herrscht kein Mangel.