Musikalisches Monodrama im Theater Schachar

"Morgen fängt das Leben an" hat Premiere

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as Leben setzt sich immer durch. Auch im größten Schrecken. Lebenswillen und Hoffnung klingen selbst aus den Gedichten und Liedern ehemaliger Inhaftierter des KZ Theresienstadt. Die Theatermacherinnen Ellen Foyn-Bruun und Bente Kahan haben sie in Recherchen aufgespürt, gesammelt und in eine dramatische Form gegossen. "Morgen fängt das Leben an", nennen sie ihr musikalisches Monodrama, das sie zur Premiere am 7. Juni im Theater Schachar präsentieren.

Nebenbei erzählen sie in den kabarettartigen Liedern die Geschichten von fünf Frauen, die sich von 1942 bis 1944 in Theresienstadt aufhalten. Bis auf den jüdischen Glauben haben sie wenig gemein. Der erweist sich als starkes verbindendes Element. Aufgeführt wird das Stück an passender Stelle, in dem von Daniel Haw 1998 gegründeten jüdischen Theater Schachar. (asti)

Morgen fängt das Leben an Prem. Mo 7. 6., 20.00, Theater Schachar (S Altona), Hospitalstr. 111, Karten zu 7,- bis 14,- unter T. 38 89 60