R. Johannes Meyer zu Ehren

Hamburg. Robert Johannes Meyer (1882-1967), von 1931 bis 1933 Präsident des Landgerichts Hamburg, wurde nach der Machtübernahme der Nazis zwangspensioniert, weil er der Entlassung jüdischer Richter nicht zustimmen wollte. Im Gedenken daran wurde gestern im Landgericht Hamburg sein Bildnis enthüllt, gemalt von Johannes Grützke. Es zeigt den Juristen Meyer, der auch Funktionen in der Kulturszene ausübte, u. a. war er Vorstandsmitglied des Kunstvereins und Vorsitzender des Künstlerclubs "die insel". (frä)