Publikumsfilmpreis der Zeitschrift "Cinema"

Ein "Jupiter" für Nora Tschirner

Mit einem Großaufgebot deutscher Film- und Fernsehstars hat der Publikumsfilmpreis "Jupiter" am gestrigen Freitagabend in Berlin sein 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Berlin. Mit einem Großaufgebot deutscher Film- und Fernsehstars hat der Publikumsfilmpreis "Jupiter" am gestrigen Freitagabend in Berlin sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Gewinner des Abends waren die beiden deutschen Produktionen "Keinohrhasen" und "Die Welle" samt ihrer Hauptdarsteller Jürgen Vogel und Nora Tschirner. Auch die amerikanische Batman-Verfilmung "The Dark Night2 wurde mit zwei Preisen geehrt. Den Ehren-"Jupiter" für sein Lebenswerk erhielt der Regisseur Volker Schlöndorff.

Über die Preisvergabe hatten die Leser der Filmzeitschrift "Cinema" entschieden. Sie kürten Til Schweigers Komödie "Keinohrhasen" nicht nur zum besten deutschen Film, sondern zeichneten Schweigers Filmpartnerin Tschirner auch als beste deutsche Darstellerin aus. Bester deutscher Darsteller wurde Vogel, für seine Rolle in dem Jugend-Drama "Die Welle", auch Regisseur Dennis Gansel erhielt einen "Jupiter".

Die internationalen Preisträger Christopher Nolan ("The Dark Knight"), Sean Penn ("Into The Wild") und Penelope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona") waren allerdings nicht nach Berlin gekommen. Der Preis in der Kategorie "Bester Darsteller International" wurde Heath Ledger posthum zuerkannt.