Hamburger TV-Polizeiserie

Brix verlässt das "Großstadtrevier"

"Vierzehn Jahre sind ein Stück vom Leben - und ich wollte nicht tot rausgetragen werden!" Peter Heinrich Brix versucht auf die norddeutsche Art, seinen Schritt unspektakulär erscheinen zu lassen. Dabei ist es eine Zäsur: Er verlässt das "Großstadtrevier", die am längsten laufende Serie in der ARD und eine der beliebtesten.

Hamburg. "Vierzehn Jahre sind ein Stück vom Leben - und ich wollte nicht tot rausgetragen werden!" Peter Heinrich Brix versucht auf die norddeutsche Art, seinen Schritt unspektakulär erscheinen zu lassen. Dabei ist es eine Zäsur: Er verlässt das "Großstadtrevier", die am längsten laufende Serie in der ARD und eine der beliebtesten.

"Mein Beruf lebt davon, neue Impulse zu bekommen", sagte der 53-Jährige zum Abendblatt. "Es war eine schöne Zeit, es war eine wichtige Zeit, aber man muss auch den Mut haben aufzuhören." Seit der Folge 85 in der neunten Staffel, also seit 1995, spielt Brix den Innendienstler Lothar Krüger, die gute Seele des Reviers. Er war ein "lucky loser", ein glücklicher Verlierer, so ist die Rolle in der NDR-Produktion angelegt, ein Ex-Alkoholiker, ein Strauchelnder. Aber genau darin bestand seine Komik und seine Beliebtheit, zweimal hat er sogar den Chefposten im 14. Revier übernommen. In der 23. Staffel ist Brix noch dabei, gedreht wird bis Mitte Mai. Parallel dazu steht er in einer neuen "Pfarrer Braun"-Folge vor der Kamera, dann folgt "Neues aus Büttenwarder". Den Adsche an der Seite von Jan Fedder, den will er weiter spielen.

Ein neuer Schauspieler fürs "Großstadtrevier" soll schon bald gesucht werden, denn die Dreharbeiten zur 24. Staffel beginnen im August.

( kaf )