Hat Daniel Claussen seine Mutter umgebracht?

TV-Psychodrama: Bloch - Silbergraue Augen.

20.15 Uhr ARD Der junge Daniel Claussen (Sebastian Bezzel) tritt bei "Bloch" (Dieter Pfaff) arrogant auf. Im Grunde möchte der Psychotherapeut nichts von dem Mann wissen. Doch als Bloch hört, dass Claussen nicht nur Lähmungserscheinungen und Sehstörungen hat, sondern vor allem an der Furcht leidet, alle von ihm geliebten Frauen umbringen zu müssen, erkennt er die Dringlichkeit von Claussens Anliegen. Unbeeindruckt von den Überspanntheiten in Daniels Verhalten nimmt er ihn als Patienten an. Daniel Claussen ist davon überzeugt, der Mörder seiner Mutter zu sein. Jetzt ist er in "Silbergraue Augen" - so der Untertitel dieser Folge - verliebt. Vera (Stefanie Schmid), so heißt die Schöne, ist ausgerechnet die Verlobte von Vater Claus Claussen (Hanns Zischler). Über diesen Vater will Daniel angeblich in seiner Therapie nicht reden, zu ihm führen aber seine Selbstaussagen immer wieder hin. Als Bloch bei Claussen senior mehr über Daniels Vorgeschichte erfahren will, stößt er auf eisige Ablehnung. Claussen will mit seinem Sohn noch weniger zu tun haben als der mit ihm. Hilfreicher ist da schon Daniels Großmutter, Mia Claussen (Rosemarie Fendel), die Bloch zu sich bestellt, um möglichst alles über die Therapie und den Therapeuten ihres Enkels zu erfahren. Allmählich beginnt für Bloch ein Wettlauf mit der Zeit, denn das Rennen droht einen tödlichen Verlauf zu nehmen. 3,97 Millionen Zuschauer (15,9 Prozent Marktanteil) hatte die Folge "Tausendschönchen" am vergangenen Mittwoch. Die Folge "Silbergraue Augen" ist der vierte Film in der Reihe "Bloch", von der die ARD jedes Jahr zwei Filme ausstrahlen möchte.

( dpa/HA )