"Gästeverschleiß" - Programmbeirat der ARD kritisiert Talkshows

Berlin. Die ARD-interne Kritik an den Talks am späten Abend nimmt weiter zu. Nach dem WDR- und dem NDR-Rundfunkrat forderte jetzt auch der ARD-Programmbeirat einen Abbau der Gesprächsrunden. In einem internen Papier, aus dem das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zitiert, werden den Talks "Themendoppelungen und -verschleiß" und "Gästedoppelungen und -verschleiß" vorgeworfen.

"In den Sendungen tauchten zunehmend wieder die altbekannten Talkshowgäste auf, die bereits seit mehreren Jahren in den Runden sitzen", hieß es weiter in dem Papier. 38 Personen seien im Zeitraum von September bis April mindestens dreimal zu Gast in den ARD-Talks gewesen. 14 Gäste mindestens viermal.