Hilfe für bedürftige Menschen in Hamburg
Der Verein Hamburger Abendblatt hilft mit seinen Initiativen "Kinder helfen Kindern“ und „Von Mensch zu Mensch“ unterstützt sozial Schwache, Kranke und Behinderte in der Metropolregion Lesen Sie mehr »
Hier helfen wir

Lernferien, Spielmaterialien und Wohnkosten

Taylan fand Freude am Schreiben bei den Climb Lernferien.

Taylan fand Freude am Schreiben bei den Climb Lernferien.

Foto: Climb GGmbH

Der Abendblatt-Verein unterstützt Projekte und Einzelfälle in der Metropolregion Hamburg. Hier einige Beispiele

Die Mutter einer einjährigen Tochter schrieb an „Von Mensch zu Mensch“ voller Verzweiflung, dass ihrer Familie die fristlose Kündigung ihrer Wohnung drohe, weil sie wegen einer Erkrankung ihres Mannes in einen Mietrückstand geraten war. Die Bewilligung des Jobcenters zur Hilfe für den Lebensunterhalt stand noch aus und es war nicht abzusehen, wann diese Unterstützung beginnen würde. Zwei Drittel des Mietrückstands konnte die Familie selbst aufbringen, das noch fehlende Geld übernahm der Abendblatt-Verein. Damit war die Kündigung abgewendet und die Familie konnte aufatmen.

Heidi Rosenfeld vom Verein „Augenblicke“ bat um Hilfe gleich zu zu Beginn des Lockdowns während der Coronakrise. Der Verein unterstützt 51 Familien, davon 35 Alleinerziehende, die an der Armutsgrenze leben und in Not geraten waren. Nun galt es, die Kinder zu beschäftigen, die plötzlich nicht mehr in die Kita und zur Schule gehen konnten. Durch eine Spende von „Kinder helfen Kindern“ erhielten 40 Kinder Spiel- und Bastelmaterialien und die Eltern bekamen kleine „Care-Pakete“ mit notwendigen Lebensmitteln.

Motivation durch besondere Lernmethoden

Die Climb-Lernferien sind ein Projekt, das die Abendblatt-Initiative „Kinder helfen Kindern“ gern unterstützt. Grundschulkinder erhalten dabei zwei Wochen lang Unterricht in Deutsch und Mathematik, es gibt Ausflüge und Projektnachmittage. In den Frühjahrsferien konnten die Lernferien von Climb (clever lernen, immer motiviert bleiben) regulär stattfinden, bevor die Corona-Krise uns erreichte. Jasmine Adu-Atwere, die Lokalkoordinatorin, berichtete in ihrem Abschlussbericht von einem Kind, das sie durch besondere Lernmethoden motivieren konnten: „Taylan fand all die Deutsch-Arbeitsblätter, Buchstaben und das Schreiben richtig doof. Er hat jedoch durch die App TikTok einen coolen Trick gelernt, wie er eine Flasche auf seiner Fußspitze balancieren kann“, schrieb Adu-Atwere. Projektleiterin Carmen schlug ihm vor, doch eine Anleitung zu diesem Trick zu schreiben, damit andere Kinder damit lernen können. „Er begann so das Schreiben zu üben und da er einen Grund hatte, zu schreiben, fand er Buchstaben doch ziemlich hilfreich.“